Zum Hauptinhalt springen

Berichte & Nachrichten

Schützenfest 2019

|   Gemeinde

„Schützenfest beginnt nach der Jahreshauptversammlung der Schützengilde Hohne“, pflegt der 1. Vorsitzende Arnd Bönisch zu sagen. Das Organisationskomitee stellt sich auf und beginnt mit der Teamzusammenstellung und der Planung. Die Schützenjugend startet als erstes mit geselligen Treffen. Es schließen sich die Schützendamen und die Landwehr vor dem Schützenfest an. Das Kranzbinden bedeutet dann handfeste Arbeit für die Schützenjugend drei Tage vor dem Schützenfest. Die Dorfbewohner schließen sich mit dem Schmücken der Grundstücke an. Mit viel Routine wird jedes Jahr das Schützenfest aufs neue organisiert und der Rest wird improvisiert, denn ein perfektes Schützenfest ist langweilig.
Der Verfasser der folgenden Berichte möchte sich vorab ganz herzlich beim Fotografen Ulli Bendewald bedanken, der drei Tage ganz Nah am geschehen war und die Ereignisse bildlich festgehalten hat. Ebenfalls hat Hans-Werner Jabs-Groß einige Bilder beigesteuert.  

 

Landwehrtreffen

Die Landwehr traf sich traditionell eine Woche vor dem Schützenfest am Schützenheim. Die Truppe war in großer Stärke angetreten, denn es galt keinen geringeren als den eigenen langjährigen Feldwebel Olaf Beugger abzuholen, der sich von der Truppe beurlauben lassen musste, um in 2018/19 die Königswürde zu tragen.
Das Feldwebelamt sollte in diesem Jahr dem Adjutanten Henner Thiele übertragen werden, der ohne die gelbe Kordel die Truppe zum König führte. Hier empfing König Olaf „Der Macher“ seine Landwehrsoldaten zu einem kurzen Umtrunk.
Vor dem Abmarsch zum Schützenheim lüftete Olaf das Geheimnis der Königsscheiben. Jede einzelne der vier zu vergebenen Königsscheiben wurde einzeln vorgestellt und erläutert. Spontanen Applaus erhielt die Hauptkönigsscheibe, auf der der amtierende König Olaf höchst persönlich abgebildet ist.
Anschließend wurde Henner Thiele offiziell zum Feldwebel der Landwehr befördert und entsprechend dekoriert. Etwas später, aber noch rechtzeitig vor dem Schützenfest, erhielten der „Andere Mann“ Rainer Scholz und der „Dritte Mann“ Rainer Brammer ihre korrekten Schulterdekorationen.

 

Am Schützenheim wartete der von Markus und Steffen gut gefüllte Grill. Eingeladen hatte die Landwehr zusätzlich die Jungschützen und die Mädchenkompanie, die später eintrafen.
So konnte man wieder von einer gelungenen Schützenfestgeneralprobe sprechen, die einen Anstieg der Schützenfestfieberkurve zur Folge hatte.

 

Kranzbinden

Zwei Kränze werden beim Schützenfest benötigt. Normalerweise fahren die Jungschützen Fichtenzweige an. In diesem Jahr wurden aber Zweige von Lebensbäumen angeboten. Da ließen sich die Jungschützen nicht zweimal bitten. Schließlich sind die Lebensbaumzweige weicher und haben keine spitzen Nadeln. Die Mädchenkompanie, die die Kränze banden, zeigte sich auch überrascht von der angenehmen Handhabung. So konnte die Arbeit zügig und verletzungsfrei erledigt werden und es blieb noch Zeit für ein Gruppenbild mit Majestäten. Anschließend gab es eine sehr schmackhafte Bratcurrywurst in leckerer Soße vom gastgebenden Königspaar Claudia und Olaf. Dieser dankte den fleißigen Helfern und beendet seine Dankesrede mit den Worten: „Ich bin stolz auf Euch!“

 

 

 

Schützenfest 2019 in Hohne am Samstag - Frühstück, Umzug und Königsschießen

Das Schützenfest in Hohne beginnt traditionell mit dem Birkenholen der Jungschützen in den frühen Morgenstunden. Die bestellten Birken werden von den Jungschützen direkt zur Tür des „Kunden“ gebracht und nebenbei wird das Dorf ab 6.00 Uhr mit Sirenen geweckt. In diesem Jahr hatten die Jungschützen akustisch etwas aufgerüstet. Von Polizeieinsatz in Manhatten bis Schichtende bei DEA Hohne waren einige Sirenen erkennbar. Nach dem Anböllern um Punkt 9:00 Uhr durch die Artillerieabteilung der Landwehr an dem alten DEA-Gelände konnte das Schützenfest losgehen. Bemerkungen wie, „Ich bin noch gar nicht in Schützenfeststimmung“ hörte man nun nicht mehr.  
Nun hieß es morgens vor dem Frühstück die Majestäten unter dem Kommando von Oberst Hinnerk Tietje abzuholen. Zu den zahlreich angetretenen Schützen aus Hohne gesellte sich mit JDR -Junge Damen Riege- eine neue Abordnung. Als „Nicht mehr Mädchenkompanie, aber auch noch nicht ganz Schützendamen“ verstehen sie sich und bereichern das Bataillon.
Vor dem Schützenplatz machten die Schützen am Ehrenmal halt, wo sie den Opfern von Krieg, Vertreibung und Gewaltherrschaft gedachten. „Das Leben in Frieden und Freiheit war in der Vergangenheit und ist in der Zukunft keine Selbstverständlichkeit“ erinnerte Oberst Hinnerk Tietje.

 

Begrüßung, Grußworte, Rahmenprogramm und Laudatien

Auf dem Zelt von Familie Ahrend fand jeder der fast fünfhundert Gäste schnell seinen reservierten Platz, denn die Karten waren wieder im Vorfeld verkauft worden. Der erste Vorsitzende Arnd Bönisch und die Gäste gedachten zu Beginn der verstorbenen Schützenbrüder und Schützenschwestern. Anschließend begrüßte er die Majestäten und die Frühstücksgäste auf dem Zelt. Hier im Besonderen die Bürgermeisterin Christa Harms, Pastor Jan Weihmann, den ehemaligen Pastor Matthias Freiknecht, den Posaunenchor und den Ehrenvorsitzenden Claus Schmidtsdorff. Ehren konnte Arnd Bönisch den Landwehrsoldaten Holger Thiele für seinen 20-jährigen Fahrdienst im Festumzug.
Der Posaunenchor freut sich nach den Worten von Andrea Schmidt über die Unterstützung aus Seershausen, die Integrierung des Jungschlagzeugers Moritz Kahle und weiterer Nachwuchsmusiker, die teilweise ihren ersten großen Auftritt haben.
König Olaf Beugger begrüßte ebenfalls die Gäste und gab das Motto des Schützenfestes bekannt. „Locker…leicht…und fröhlich“!
Er eröffnete das Frühstück nach dem Tischgebet von Pastor Jan Weihmann, der dafür seine eigene „Gebärdensprache“ einsetzte und damit alle Gäste einband.
Ereignisreich war das Königsjahr mit König Olaf Beugger und Gefolge. Kaum ein Schützenfest in der Umgebung wurde ausgelassen und für weiter entfernte Ziele wie Eldagsen wurde schnell mal eben ein Bus gechartert. Apropos Eldagsen. Der Challenge aus Eldagsen konterte das Hohner Schützenvolk mit einem Kurzfilm. Dieser dokumentierte in eindrucksvoller Weise, dass die Hohner auch in der größten Dürrezeit in der Lage sind, als Selbstversorger das lebensnotwendige Bier zu brauen.
Von den Gästen wandte sich Bürgermeisterin Christa Harms mit ihren Grußworten an die Frühstücksgesellschaft. Erfreut zeigte sie sich, dass es den Verantwortlichen wieder gelungen ist, das Schützenfest mit einem attraktiven Programm auszugestalten. Anschließend erhielten die Gäste einen kurzen Überblick aus dem Tagesgeschäft des Gemeinderates. Das Dorferneuerungsprojekt, Wohnbaugebiete, Gewerbegebiete und die Gründung des Heimatvereines in Hohne sind aktuell die Themenschwerpunkte.
Für den Posaunenchor wird wieder eine Sammlung durchgeführt. Ein namhafter Eurobetrag kommt zusammen.
Der Saal ist ausverkauft und dabei ist die lange Gästeliste sehr erfreulich. Das Hohner Frühstück hat einen guten Unterhaltungswert. Die Laudatien sollten in diesem kurz und knackig gehalten werden.

 

Die Laudatorinnen Tanita Wolkenhauer (mi.), Insa Bähre (re.) und Nora Bendewald für die Damenbeste Vanessa Hartung. Für Vanessa hatten die Laudatorinnen zunächst einen „Vanessa-Song“ und anschließend ein paar Anekdoten „ausgegraben“. Vanessa ist ja noch sehr jung. Da kommen bis zur nächsten Laudatio bestimmt noch ein paar Geschichten dazu.
Die Laudatorinnen Marie-Therese und Elisa Brammer für den „Dritten Mann“ Rainer Brammer
Die Töchter verrieten den Gästen die Lebensratschläge, die Ihr Vater ihnen in der Erziehung mit auf den Weg gegeben hat. Am Ende ihres Beitrages hatten sie für Ihren Vater einen Ratschlag. Beharrlich an sich glauben bei Umsetzung des Zieles Schützenkönig von Hohne zu werden.
Die Laudatorin Luna von Steuber trug für den Anderen Mann Rainer Scholz vor. Luna reichte es nicht, ihre Laudatio nur in Worte zu fassen. Sie stellte fest, dass die Worte Stahl und Holz eigentlich Scholz ergeben. Folglich packte sie ihren Text in den Song „Ich und mein Holz äääh natürlich Scholz“. Eine musikalische Begleitung oder Karaoke-Untermalung benötigte Luna nicht. Sie sang unplugged und begeisterte Rainer und die Gäste.
Tanja Künzle moderierte die Laudatio für König Olaf an und musste feststellen. Die eigentliche Laudatio auf König Olaf „Der Macher“ kann er nur selbst halten und räumte das Mikrofon. Was er selbst aus seinem selbstbewussten Macherleben zum Besten gab, brachte auch die Zuhörer ohne Hintergrundwissen zum Gröhlen. Der Saal tobte über diese Salven an übermenschlichen Tatendrangs.
Die Laudatoren haben in den verschiedensten Stilformen sehr überzeugt und gut unterhalten. Fazit: Weniger ist mehr!!!

 

Die Majestäten hatten keine Zeit über das Vorgetragene zu grübeln. Schließlich hatten sie sich selbst auf den nächsten Tagesordnungspunkt gesetzt. Im vergangenen hoheitlichen Regierungsjahr mussten sie erleben, wie die bürgerliche Regierungstruppe, auch Gemeinderat genannt, sich durch diverse Disharmonien selbst umstrukturiert hat. Eine Bewertung der Ereignisse steht den Majestäten laut Hohner Grundgesetz nicht zu, aber die Schilderung der Ereignisse und eine Portion „Motivation zur Zusammenarbeit“ wollten sie sich nicht nehmen lassen. Zusammen mit einem Komparsengemeinderat ging es auf die Bühne. Während des Beitrages zerlegte sich der Rat selbst und wurde in den Refrains getröstet und gleichzeitig motiviert. Da versteht es sich von selbst, dass die Majestäten in Zukunft mitregieren. Auf vielfachen Wunsch ist der Liedtext hier noch einmal nachzulesen.
Text "Elf kleine Ratsmitglieder"

Zum Abschluss betrat noch eine betagte Pop-Band die Bühne. Mit Stock und Rolli ließen sie die alten Zeiten der 70er wieder aufleben. Ihr musikalisches Repertoire hat internationales Format und reichte von New York (Saturday Night Fever) bis ins polnische Lodsz, wo Theo eigentlich nicht hinwollte. Darbietung und Kostümierung waren einfach genial.
So endete der Unterhaltungsteil des Frühstücks, wie er begonnen hatte. Auf hohen Niveau!

 

Nach dem Frühstück machte sich das Schützenvolk zum Umzug durch das Dorf auf. Auf direktem Wege kehrte man bei Petra und Rainer Brammer ein. Die Majestäten hatten zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. In dem weitläufigen Garten fand sich für jeden Platz. Nach dem aufregenden Königsfrühstück sehnte sich das Schützenvolk nach ein wenig Erholung.
Der Posaunenchor begleitete den Aufenthalt musikalisch. Leider musste zügig wieder aufgebrochen werden, weil das Königsschießen nicht warten durfte.

 


Die alten Majestäten eröffnen das Königsschießen. Im Hintergrund: Die fleißigen Helfer von der Schießaufsicht. Das Gästeschießen war zu diesem Zeitpunkt schon abgeschlossen und es wurde zum gemütlichen Teil übergegangen. Bester Schütze beim Gästeschießen wurde Oliver Hase aus Hohne. Erika Haaske überreichte die Gästescheibe.
Der Zug setzte sich in Richtung Zelt in Bewegung, um die Kinder- und Jugendkönige zu proklamieren. Spannend ging es wieder bei Bekanntgabe der neuen Majestäten zu.
Leistungsmäßig haben die Jungs die Mädels übertroffen und die Scheiben erhalten. Die Kinderkönigsscheibe geht an Luca Hase mit einem Teiler von 0,0 und die Jugendkönigsscheibe geht an Kjell-Fabrice Kahle.

Die Kinder- und Jugendmajestäten 2019:
Jugendkönig: Kjell-Fabrice Kahle (Scheibe )
1. Prinz: Carsten Cramm
2. Prinz: Julius Künzle

Jugendkönigin: Luna von Steuber
1. Prinzessin: Jette Weber
2. Prinzessin: Maleen Polz

Kinderkönig: Luca Hase (Scheibe mit Teiler 0,0 - Sensationell)
1. Prinz: Theo Meyer
2. Prinz: Holger Meier
 
Kinderkönigin: Mila Meyer
1. Prinzessin: Inken Wiegmann
2. Prinzessin: Lena Bergmann

 

Auf dem Schießstand wurde mittlerweile hart um die Königswürde gerungen.
DJ Volker bat mittlerweile zum Kindertanz, den er zusammen mit Lisa Kellner und der Mädchenkompanie moderierte. Neben Tanz hatte das Orgateam zahlreiche Spielstationen aufgebaut. Den Kindern gefiel das Kinderschützenfestkonzept und sie freuten sich über kleine Preise von lokalen Sponsoren und die Autoscooterchips von den Majestäten.
Kaffee und Kuchen gab es parallel auf dem Zelt. Die Kaffeetafel wird von den Damen der Könige und der Damenbesten organisiert, die dann auch die Helfer für den Verkauf organisierten.

Nach einer tollen Partynacht mit dem Lokalmatador Rainer „Pimo“ Albrecht und seiner Band auf der Bühne und mit vielen Gastvereinen aus den umliegenden Dörfern stieg am Sonntagmittag die Spannung: Wer wird zum neuen Hauptkönig auf dem Festzelt ausgerufen?

Aber zum Abschluss des Samstagberichtes die Bilder der scheidenden Majestäten.

 

Schützenfest 2019 in Hohne am Sonntag - Zeltgottesdienst, Einkehr und Proklamation der neuen Majestäten

Am Sonntag steigt bereits am Morgen die Spannung im Fleckausschuss bei König Olaf Beugger. Wer sitzt am Montagmorgen beim Frühstück am Majestätentisch? Während der Fleckausschuss die Scheiben auswertete, schliefen sich noch viele Schützenbrüder und Schützenschwestern aus oder besuchten den Zeltgottesdienst. Die große Beteiligung der Schützenschwester und Schützenbrüder an dem Schützenfestprogramm hat auch darin seine Ursache, dass ausreichend Ruhephasen im Zeitplan des Schützenfestes in Hohne eingeplant sind.

 

Der Sonntag begann wieder mit einem Gottesdienst auf dem Festzelt. Pastor Jan-Dirk Weihmann und sein Helferteam hatten auf der Tanzfläche, wo er selbst noch ein paar Stunden zuvor aktiv war, einen Altar errichtet. „Kirche muss in regelmäßigen Abständen auch mal raus aus der angestammten, wunderschönen Hohner Kirche“, ist seine Auffassung. Und so wird dieser Gottesdienst, der vom Posaunenchor Hohne musikalisch begleitet wurde, den Besuchern sicherlich länger in Erinnerung bleiben.

 

Ab Sonntagmittag konnte wieder über den Ausgang des Königsschießens spekuliert werden, denn von den fast 30 Teilnehmern am Königsschießen erwarben immerhin zehn eine goldene Eichel für eine gute Zehn. Einen richtigen Favoriten gab es aber nicht, denn die guten Schüsse müssen erst maschinell ausgewertet werden. So musste man sich mit Gerüchten begnügen, die wieder zahlreich gestreut wurden. Die Proklamation durch Oberst Hinnerk Tietje sollte in diesem Jahr auch wieder auf dem Festzelt stattfinden.
Zunächst begab sich das Schützenvolk auf den Weg zum scheidenden König Olaf mit musikalischer Begleitung durch die Spielmannszüge aus Müden und Scheuen. Der König lud nun zum Umtrunk in seinen Garten ein. Bei Kaffee, Kühlem und Kuchen wurde es richtig gemütlich. Im Wechsel spielten die Spielmannszüge gemeinsam einige Einlagen. Auch die Böllergruppe des Schützenvereins sorgte mit Unterstützung von Gastvereinen für akkustische Unterhaltung jenseits der 100 Dezibel.

 

 

Gut ausgeruht wurde noch eine Wegschleife marschiert, um die Schützenscheiben beim Kinderkönig Luca Hase und dem Jugendkönig Kjell-Fabrice Kahle anzubringen. Zügig ging es nun zum Festzelt, denn hier galt es die noch fehlenden neuen Majestäten bekanntzugeben.

Oberst Hinnerk hatte sich für die Proklamation des Hauptkönigs seinen bewährten Modus vorgenommen. Zunächst beorderte er sämtliche Eichenblattträger (Gute Zehn geschossen) nach vorne. Aus dieser Gruppe rief er die Platzierungen 2-5 auf. Dann lüftete er ein Geheimnis. Der neue König hatte ein 23-Teiler geschossen. Das viertbeste Ergebnis in der Hohner Schützenfestgeschichte. Unter tosenden Beifall rief er den neuen Hauptkönig Markus Kahle „Der Zielstrebige“ auf. Markus war in den vergangenen Jahren mit guten Zehnen immer vorne beim Königsschießen dabei. Diese Zielstrebigkeit wurde nun mit der Königswürde belohnt.
Der Sonntag klang auf dem Festzelt mit einem Auftritt der Cegerländer aus.

Juniorenkönigin: Frauke Meier
1. Prinzessin: Vanessa Bergmann
2. Prinzessin: Johanna Ruthemann

Juniorenkönig: Tjade Enskonatus
1. Prinz: Lauris Künzle
2. Prinz: Lasse Kellner

Damenbeste: Rabea Schulze
2. Anke Kellner
3. Karin Enskonatus

Hauptkönig: Markus Kahle, „Der Zielstrebige“  
Anderer Mann: Rainer Kahle
Dritter Mann: Hans von Steuber

 

 

 

Schützenfest 2019 in Hohne am Montag – Königsfrühstück und Bunter Umzug

Nachdem Oberst Hinnerk am Samstag und Sonntag das Bataillon geführt hatte, konnte er es traditionell am
Schützenfestmontag in Hohne an den Oberst der Jungschützen, Merlin Groß, abtreten.
Dieser führte das Schützenvolk incl. Königsscheibe zum neuen Hauptkönig. Die Wegstrecke führte wieder in
das Altdorf in die Neue Straße.

Nach der Ankunft und einem kleinen Umtrunk durfte König Markus „Der Zielstrebige“ zum ersten Mal das Bataillon als König abschreiten, um sich anschließend mit seiner Nicole das Anbringen der Königsscheiben anzusehen. Das jüngst von den beiden erworbene Haus ist einfach perfekt für die Königsscheibe. Der Giebel zeigt zur Straße und somit ist die Königsscheibe für die Bevölkerung gut einsehbar. Ferner schmückt den Giebel noch eine Terrasse, von der der Betrachter näher an die Scheibe treten kann. Dies macht immer dann Sinn, wenn man die Landwehrsoldaten auf der Scheibe besser identifizieren möchte.

Die Königsfahne vom scheidenden König Olaf war bereits zum neuen Königshaus "überführt" und unübersehbar am Balkon angebracht worden. Anschließend konnten sich die Majestäten an der Spitze des Schützenvolkes auf den Weg zum Festzelt machen.

 

Arnd Bönisch freute sich bei der Begrüßung über den gut besuchten Saal. König Markus begrüßte ebenfalls die Frühstücksgäste aufs Herzlichste und zeigte sich überwältigt von der Ehre mit seiner Frau Nicole ein Jahr die Königswürde tragen zu dürfen.
Nach dem mit Pastor Weihmann einzustudierten Tischgebet begann das Frühstück mit dem Angebot der Fleischerei Ramme. Gelegenheit für den Posaunenchor zur Unterhaltung der Gäste zu spielen. Arnd begrüßte die Gäste.
Ein Grußwort sprach der Brandmeister der Pollhöfener Feuerwehr Thorsten Bergmann. Der Ex-Hohner lud das Hohner Schützenvolk zum diesjährigen Feuerwehrfest ein.

Das Hohner Schützenfest ist stets gut organisiert nach dem Motto - Das Alte Erhalten, das Neue gestalten! Was nicht organisiert ist, wird kurzfristig improvisiert. Besonders gut organisiert ist die Getränkeversorgung beim Umzug, bei der Einkehr und auf dem Zelt. Immer ausreichend und kühl wird das Schützenvolk vom Versorgungstrupp „verfolgt“. Die Rundumversorgung erspart den Schützen das „Bunkern“ von Getränken.

 

 

Es schloss sich dann die Vergabe der Plaketten, Schnüre und Eicheln an. Erika Haaske verlas und König Markus verlieh. Erika nutzte auch die Gelegenheit, sich bei den vielen Helfern zu bedanken, die sich an der Durchführung des Wettkampfschießens während des Schützenfestes beteiligt haben.
Bei der Sammlung für den Posaunenchor kam wieder ein namhafter Betrag zusammen. Karl Ankermann blieb es wieder vorbehalten, den zahlreichen Geld- und Sachspendern zu danken, ohne die das Schützenfest in der bekannten Form nicht durchführbar wäre. Auch Arnd ließ es sich nicht nehmen, sich bei den zahlreichen
Helfern zu bedanken. Als das Schützenvolk nun vom Frühstück gut genährt war, gab es zum Schluss noch eine kleine Einlage. Die Gymnastikdamen + Freundeskreis hatten sich als Verkleidungsthema „ABBA“ ausgewählt. Was liegt es da näher, eine kleine Playbackshow aufzuführen. Benny und Björn wurden von zahlreichen Agnethas und Anni-Frids umringt, die eine Choreo eingeübt hatten und sich unter das Publikum mischten. Beim Schlussakt mischte sich das Schützenvolk mit ABBA auf der Bühne.

 

Beim bunten Umzug waren wieder zahlreiche, fantasievolle Mottokostümierungen zu bewundern.
Die Gruppen waren nicht nur gut anzusehen, sondern auch sehr aktiv. So gab es noch einen Tanzauftritt der Mädchenkompanie als Zombies nach der Musik „Thriller“. Die Reservisten sind sich der Hohner Ortspolitik überdrüssig und haben kurzerhand die Partei WHH – „Wir helfen Hohne“ gegründet. Zum Erstaunen des Schützenvolks hat die Partei bereits das Bürgermeisteramt übernommen und Teile ihres Programmes bereits umgesetzt. Bei dem Projekt „Freibier für Alle“ muss aber noch die Finanzierung geregelt werden. Einfach abzuwickeln ist dagegen die Akte „Spechtshorn“. Spechtshorn wurde noch im Festzelt dem Vertreter aus Pollhöfen geschenkt.

 

Klar! Es kann nicht jeder auf einem der Schützenfestbilder erscheinen. Aber um auf eine gute Quote zu kommen, gibts es ja die Gruppenbilder. Am Montag mündet die Personensuche allerdings in einem Ratespiel. Kein Wunder bei den tollen Kostümen.

Auf dem Festzelt wurde entsprechend des Mottos Party gemacht.
Bei den verschiedenen Abendbrottreffen tankte das Schützenvolk noch einmal Kraft für die letzte Partynacht mit DJ Andy Beins auf, die traditionell mit einem Eieressen bei König Markus "Der Zielstrebige" in den frühen Morgenstunden endete.

Zum Abschluss ein Dankeschön an alle Helfer, die an der Erstellung dieses Berichtes mitgewirkt haben.

Rainer Brammer
Pressewart Schützenfest 2019

 

 

 

Zurück